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Kampf ums Recht

Deutschfeindlichkeit. Gestern, heute und morgen …?

Hans-Helmuth Knütter


„Auch Deutschfeindlichkeit ist Fremdenfeindlichkeit, ja Rassismus. Denn hier wird jemand diskriminiert, weil er einer bestimmten Ethnie angehört“, so die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). In der Tat steht die Qualifizierung der Deutschfeindlichkeit als Rassismus durchaus in Einklang mit einschlägigen Definitionen in UNO- und EU-Dokumenten. Immerhin ist auch eine GEW-Studie (von Andrea Posor / Christian Meyer) zu „Deutschfeindlichkeit in Schulen“ zu dieser Erkenntnis gelangt. Danach gebe es „verschiedene Arten von Rassismus: Inländer, die Ausländer hassen; Ausländer, die Inländer hassen; Inländer, die andere Inländer hassen… Jeder Rassismus muß bekämpft werden.“ s. http://www.gew-berlin.de/1297_1485.php

„Jüngst hat Baden-Württembergs Bundesratsminister Wolfgang Reinhart (CDU) einen Vorstoß seines Bundeslandes angekündigt, wonach deutschenfeindliche Parolen künftig als Volksverhetzung bestraft werden sollen“ (so die Aussage am Ende der genannten GEW-Studie), ein (wirklich ernst gemeinter?) Vorsatz, den die mittlerweile etablierte grün-linke Landesregierung schnell dem Vergessen anheimgegeben hat.

Das Verdienst, die Problematik Deutschfeindlichkeit ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt zu haben, kommt dem im Dezember 1993 erschienenen Werk von Professor Knütter zu. Diese Veröffentlichung wird hiermit online gestellt, da sich das dabei angesprochene Problem seit der ursprünglichen Veröffentlichung verschärft hat.
Behandelt wird dabei ein Phänomen, das beim üblichen „Kampf gegen rechts“, mit dem vor allem die „Ausländerfeindlichkeit“ („Islamfeindlichkeit“ etc.) von Deutschen amtlich und „zivilgesellschaftlich“ bekämpft werden soll, nicht mehr völlig untergeht, aber dann doch aus linksideologischen Gründen nachhaltig verdrängt wird, weil Deutsche angeblich nicht Opfer von Rassismus sein können. Die politische Linke will nämlich für Deutsche in der Regel nur eine Täterrolle festlegen. Dabei hat Deutschfeindlichkeit eine größere verfassungsrechtliche und verfassungspolitische Relevanz als die üblicherweise bekämpfte „Fremdenfeindlichkeit“, da sich Deutschfeindlichkeit gegen das Subjekt der Demokratie in Deutschland richtet und damit eindeutig Verfassungsfeindlichkeit offenkundig macht, mag der „Verfassungsschutz“ dies auch nachhaltig verschweigen. Sollen Verfassungsschutzberichte der üblichen Art noch weiter ernst genommen werden können, ist in diesen das Phänomen „Deutschfeindlichkeit“ eingehend zu erfassen und zwar sowohl unter „Ausländerextremismus“ als auch unter „Linksextremismus“.

Der zentral dem Thema Deutschfeindlichkeit gewidmete Essay von Professor Knütter gliedert sich in folgende Kapitel:

I. Von der Notwendigkeit eines Deutschenspiegels
II. Der größere Zusammenhang: Feindbilder in der Politik
III. Deutschfeindlichkeit in Geschichte und Gegenwart
IV. Der deutsche Charakter, die deutsche Unsicherheit und der deutsche Selbsthaß
V. Wie soll auf Angriffe reagiert werden?

Es finden sich Anmerkungen, weiterführende Literatur und Angaben zum Verfasser.

Die Redaktion von www.links-enttarnt.net dankt dem Mut-Verlag, Asendorf


link Mut Verlag
für die Freigabe des Werkes, welches damit online gestellt werden kann.

Einige Exemplare des Originalwerkes können noch günstig erworben werden:

link http://www.amazon.de

pdf Deuschfeindlichkeit